Juni 20, 2008
· Gespeichert unter Web · Tagged virtuelle Welt, Web 3.0
Da haben wir es: Wenn es Web 2.0 gibt, dann muss es auch Web 3.0 geben (siehe dazu auch die Namensgebung dieses Blogs). Und hier ist es auch schon: smallworlds.com. Für alle, denen ihr wirkliches Leben zu langweilig geworden ist, und die bei World of Warcraft jedes Monster schon beim Namen kennen, der kann in smallworlds all die tollen Sachen mit Leuten zusammen machen, die er auch so ab und an macht: als da wäre z. B. DVD gucken mit Freunden auf dem heimischen Sofa, oder natürlich Fußball schauen (3:2 für Deutschland; super Spiel; richtig auf dem echten Sofa geguckt), Spiele spielen (Billard o. ä.). Zwar erst in der Beta-Phase aber dennoch vielleicht ganz interessant. Alles was man braucht, ist ein Browser.
Das ganze gibt es dann noch etwas geschäftsmäßiger angehaucht: protonmedia.com. Da können Nutzer sich virtuell schick anziehen und ihre Geschäfte in virtuellen Büros erledigen. Manchmal ist der Weg nach nebenan aber auch wirklich weit
Hier noch eine kleine Demonstration der Funktionsweise. Natürlich ist das ganz praktisch wenn man sich weit entfernt voneinander befindet, und dann quasi trotzdem relativ “echt” miteinander konferieren kann.
Das Web 3.0 ist mit großen Schritten im Anmarsch!
Juni 16, 2008
· Gespeichert unter Web · Tagged Ahnenforschung, Familie, Familienforschung, Karte, verwandt.de
Auch wenn der Begriff Web 2.0 etwas schwammig ist, so beschreibt er doch folgende Seite ganz treffend: www.verwandt.de. Eine Art Social Network, dass sich mit der Familie und der Ahnenforschung beschäftigt. Dazu gibt es als nettes Extra eine Karte der Häufigkeit der deutschen Nachnamen: www.verwandt.de/karten. Einfach einen Nachnamen eingeben und schon bekommt man anschaulich dargestellt, wo die meisten Menschen mit demselben Namen leben. Die Daten basieren auf Einträgen aus dem Telefonbuch. So ist auch die Liste der Top-Vornamen eher männlich geprägt. Trotzdem eine sehr interessante Sache.
Mai 2, 2008
· Gespeichert unter Web · Tagged Spiegel, Wissen
Nun muss ich doch vor dem Zubettgehen nochmal meiner Begeisterung Ausdruck verleihen. Schon einige Zeit stellt der Spiegel unter wissen.spiegel.de seine kompletten Artikel seit 1947 ins Netz. Mir war das ja gar nicht bewusst, ich habe da schon rumgeklickt und gesehen, dass die Verantwortlichen da das jetzt so in Quellen aufteilen, unter anderem auch Wikipedia, aber die Tragweite bzw. das was dahinter steht ist enorm!!! Ich möchte hier mal explizit auf die besagte Tragweite aufmerksam machen: Die kompletten wohl recherchierten Artikel völlig umsonst und für lau! Das fühlt sich so ein bißchen an wie das Schlaraffenland. Hier mal ein bißchen Wissen aufsaugen, mal da, und dann weiterfliegen zur nächsten süßen Nektarblume
Ja, also ich finde das ganz großartig. Ich habe auch schon vor 2 1/2 Jahren ungefähr mal gehört, dass sich der kostenintensive Abruf nicht rechnet für die Redaktion, quasi Peanuts… Und dann haben sie intensiv drüber nachgedacht und es geändert. Danke!! Als erstes werden alle Artikel zum Thema das menschliche Gehirn verschlungen. Ich überlege mir nur noch eine passende Möglichkeit: alles ausdrucken oder doch lieber am PC lesen? Ausdrucken ermöglicht eine flexiblere Wahl des Standortes… während das Lesen am PC umweltfreundlicher ist, sozusagen. Wäre es sinnvoll, die Artikel auf der Festplatte zu speichern? Vielleicht findet man sie sonst nicht wieder in der Fülle… Boah, mein Kopf wird so anschwellen
Aber die Suchfunktion habe ich noch nicht ausprobiert, das werde ich dann bei Gelegenheit mal machen. Wobei ich auch ein großer Fan vom Stöbern bin und deshalb auch immer noch gern in Buchläden gehe. Auf der anderen Seite bin ich allerdings auch ein großer Fan von der Ähnlichkeitssuche von Amazon. Da werden immer viele interessante Bücher angezeigt. Aber ich schweife ab.
Sehr geehrte Verantwortliche, das war eine ganz fantastische Entscheidung, ich hoffe, ihr habt das gut überlegt und macht es nicht wieder rückgängig (für den Fall würde sich eine Zwischenspeicherung eignen…) …
April 20, 2008
· Gespeichert unter Web · Tagged Digitales Leben, Experiment, Gordon Bell, Microsoft
Es gibt Menschen, die sind etwas verrückt und es gibt Gordon Bell. Seit über 10 Jahren dokumentiert er sein Leben, mittlerweile in jedem Moment. Das heißt dann MyLifeBits-Projekt und wird von Microsoft unterstützt.
Ein Interview von Gordon Bell mit dem Spiegel erbrachte über 600 Fotos, die eine Kamera am Handgelenk automatisch alle 30 Sekunden schoß.
Das ist schon problematisch, man stelle sich nur mal vor, es kämen noch mehrere Millionen Menschen auf diese Idee: Dann könnten die Menschen plötzlich extrem detaillierte Blogs schreiben (z. B.), aber die Frage bleibt ja, wer soll das lesen bzw. wen interessiert wann ich mit wem in welchem Café gesessen habe (z. B.)?
Auch grausig stelle ich mir die Suche vor, “Ja Schatz, gestern habe ich gesagt, das du den Hausflur sauber machst, weil ich hier noch dies und jenes zu tun habe….” Und dann fängt einer an, die digitale Datenansammlung zu durchforsten, um den Beweis für die Aussage zu erbringen …
Bis jetzt ist es nur ein Experiment, vielleicht sollte es wirklich dabei bleiben….
April 16, 2008
· Gespeichert unter Web · Tagged Eisbär, Flocke, George W. Bush, Sat.1
Wie berichtete doch kürzlich das SAT1-Frühstücksfernsehen: Flocke hat weit mehr Treffer bei Google als George W. Bush.
Das ist so nicht richtig. Eine Kurzrecherche ergab vielmehr folgendes Ergebnis:
Flocke: 3,1 Mio. Treffer
George W. Bush: 9,1 Mio. Treffer
Eine händische Überprüfung ob der Richtigkeit würde an dieser Stelle etwas weit führen …