Das Schlaraffenland des Wissens
Nun muss ich doch vor dem Zubettgehen nochmal meiner Begeisterung Ausdruck verleihen. Schon einige Zeit stellt der Spiegel unter wissen.spiegel.de seine kompletten Artikel seit 1947 ins Netz. Mir war das ja gar nicht bewusst, ich habe da schon rumgeklickt und gesehen, dass die Verantwortlichen da das jetzt so in Quellen aufteilen, unter anderem auch Wikipedia, aber die Tragweite bzw. das was dahinter steht ist enorm!!! Ich möchte hier mal explizit auf die besagte Tragweite aufmerksam machen: Die kompletten wohl recherchierten Artikel völlig umsonst und für lau! Das fühlt sich so ein bißchen an wie das Schlaraffenland. Hier mal ein bißchen Wissen aufsaugen, mal da, und dann weiterfliegen zur nächsten süßen Nektarblume
Ja, also ich finde das ganz großartig. Ich habe auch schon vor 2 1/2 Jahren ungefähr mal gehört, dass sich der kostenintensive Abruf nicht rechnet für die Redaktion, quasi Peanuts… Und dann haben sie intensiv drüber nachgedacht und es geändert. Danke!! Als erstes werden alle Artikel zum Thema das menschliche Gehirn verschlungen. Ich überlege mir nur noch eine passende Möglichkeit: alles ausdrucken oder doch lieber am PC lesen? Ausdrucken ermöglicht eine flexiblere Wahl des Standortes… während das Lesen am PC umweltfreundlicher ist, sozusagen. Wäre es sinnvoll, die Artikel auf der Festplatte zu speichern? Vielleicht findet man sie sonst nicht wieder in der Fülle… Boah, mein Kopf wird so anschwellen
Aber die Suchfunktion habe ich noch nicht ausprobiert, das werde ich dann bei Gelegenheit mal machen. Wobei ich auch ein großer Fan vom Stöbern bin und deshalb auch immer noch gern in Buchläden gehe. Auf der anderen Seite bin ich allerdings auch ein großer Fan von der Ähnlichkeitssuche von Amazon. Da werden immer viele interessante Bücher angezeigt. Aber ich schweife ab.
Sehr geehrte Verantwortliche, das war eine ganz fantastische Entscheidung, ich hoffe, ihr habt das gut überlegt und macht es nicht wieder rückgängig (für den Fall würde sich eine Zwischenspeicherung eignen…) …
Der 1. Mai in Hamburg
Also, die Geschichte geht in etwa so: 700 nicht ganz so freundliche Mitglieder einer nicht ganz so angesehenen Partei wollten in Barmbek durch Hamburg marschieren. Das fanden 5000 Gegner der wenig angesehenen Partei gar nicht gut und haben flugs eine Gegenveranstaltung angemeldet. Und nun rammelten also die 700 und die 5000 durch ein relativ klein abgegrenztes Gebiet, was fast zur gänzlichen Lahmlegung des öffentlichen Nahverkehrs führte. Und dies wiederum ist natürlich für normale Mitbürger, die einfach den freien Tag und das nette Wetter im Stadtpark genießen wollten, sehr sehr sehr ungünstig.
Auf der Hinreise ging es noch relativ gut, der Bus fuhr zumindest einen Teil der Strecke und ein bißchen Laufen an der frischen Luft soll ja nicht schaden. Gegen Abend war ich dann schon mutiger und dachte mir, S-Bahnen und oder U-Bahnen müssten ja eigentlich im verhältnismäßig regelmäßigem Betrieb verkehren. Trotz Warnungen stieg ich also in die U3. Und in Barmbek ging dann so gar nichts mehr. Auch die Informationen der HVV liefen eher spärlich. Erst dort erfuhr ich, dass die anvisierte Bahnen nicht fuhren bzw. das dies sehr ungewiss war.
Dann bin ich zum Bus gegangen und habe dort kurz vor 19.00 Uhr folgende Meldung entdeckt:
Der Busbetrieb ist also ebenfalls teilweise eingestellt. Auch auf der Tafel angegebene Busse fuhren zum dargestellten Zeitpunkt nicht. Dies erfuhr der geneigte Kunde natürlich erst, als er bis zu diesem Zeitpunkt gewartet hat. So entschied ich mich, es doch noch einmal mit einer Bahn zu probieren. Das hat auch sehr gut funktioniert, nur durch meine eigene, ich will es mal Unaufmerksamkeit nennen, bin ich in die falsche Bahn eingestiegen … Nun gut, das gab mir jedoch die Gelegenheit, eine Aussage mit folgendem sinngemäßem Inhalt zu hören: Ab Barmbek ist der Busbetrieb komplett eingestellt. Sehr sinnvoll, liebe HVV-Mitarbeiter, dies in einer Bahn anzusagen, die sich in rasendem Tempo von Barmbek wegbewegt … Aber gut zu wissen sage ich mal, schade, dass dies auf diese wartenden Personen wahrscheinlich nicht zutrifft:
Ein Schmankerl zum Schluss: Eifrig feiernde junge Männer (immerhin war ja nebenbei auch Männertag und nicht nur Demotag) mit einer Badewanne (vielleicht voll mit Bier?) auf Rädern:
Der Loremo kommt 2010
Schon vor längerer Zeit habe ich davon erfahren: ein sehr umweltfreundliches Auto namens Loremo. Dies steht für Low Resistance Mobile. Es ist so konstruiert, dass es der Luft möglichst wenig Widerstand bietet, es ist sehr leicht und kann somit sehr sparsam fahren. Dieses Konzept ist nicht schlecht, es sollen sogar vier Leute hineinpassen, wobei die hinteren dann den Blick frei durch das Rückfenster haben. Faszinierend und fast ein bißchen schade ist es, dass es so lange dauert, zukunftsfähige Antriebe bzw. Autos zu entwickeln.
Die Website findet ihr hier loremo.com. Mittlerweile ist es sogar möglich, interaktiv unter MyLoremo sich anzumelden und dem Unternehmen direkt seine Meinung mitzuteilen. Da ich mir jetzt schon kaum meine ganzen Logins merken kann, sehe ich davon erstmal ab.
Je nach dem wie internetaffin die Mitarbeiter des Unternehmens sind werden sie ohnehin von meiner Äußerung erfahren.
Nun ist es geschafft!
Nach gut 1 1/2 Jahren World of Warcraft spielen, ist es nun, auch dank der Hilfe guter Freunde, geschafft! Mein kleiner Gnomenmagier ist 70 geworden, als erster! Ein stolzes Alter sozusagen! Genau am 27. April 2008 um 20:20 Uhr war es soweit.
Natürlich habe ich mir dann sofort das Flugmount gekauft. Gespart hatte ich dafür ja lange genug!
Und Fliegen ist super! Wobei ich gehört habe, mit dem schnellen Flugmount soll es noch besser sein. Aber bis dahin fehlen mir noch so ca. 4500 Wow-Gold. Dafür muss ich ca. einen Monat jeden Tag tägliche Quests machen, so ungefähr.
Ein Klacks quasi.
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Das ganze Leben als digitale Kopie - Gordon Bell
Es gibt Menschen, die sind etwas verrückt und es gibt Gordon Bell. Seit über 10 Jahren dokumentiert er sein Leben, mittlerweile in jedem Moment. Das heißt dann MyLifeBits-Projekt und wird von Microsoft unterstützt.
Ein Interview von Gordon Bell mit dem Spiegel erbrachte über 600 Fotos, die eine Kamera am Handgelenk automatisch alle 30 Sekunden schoß.
Das ist schon problematisch, man stelle sich nur mal vor, es kämen noch mehrere Millionen Menschen auf diese Idee: Dann könnten die Menschen plötzlich extrem detaillierte Blogs schreiben (z. B.), aber die Frage bleibt ja, wer soll das lesen bzw. wen interessiert wann ich mit wem in welchem Café gesessen habe (z. B.)?
Auch grausig stelle ich mir die Suche vor, “Ja Schatz, gestern habe ich gesagt, das du den Hausflur sauber machst, weil ich hier noch dies und jenes zu tun habe….” Und dann fängt einer an, die digitale Datenansammlung zu durchforsten, um den Beweis für die Aussage zu erbringen …
Bis jetzt ist es nur ein Experiment, vielleicht sollte es wirklich dabei bleiben….
Herr von Hirschhausen erklärt die Welt
Ein neues Werk von Eckart von Hirschhausen: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben.
Trotzdem ich noch nicht das komplette Werk gelesen habe, ist der Anfang, bzw. die ersten 80 Seiten doch sehr vielversprechend… witzig, knackig und kurios werden alltägliche Sachverhalte genauestens beleuchtet.
Das die “Morgenlatte” nichts mit “feuchten Träumen” zu tun hat, sondern eher mit einem ungünstigen Druck der Blase auf gewisse Zuleiter, dass Löcher im Käse möglicherweise doch dick machen und dass Hände wahre Virenschleudern sind… sowie viele weitere interessante Themen.
Bei Amazon sogar schon auf Rang #2 Das Buch bei Amazon ansehen
Da Amazon eines der beliebtesten Online-Shopping-Angebote ist, hat sich mir gerade eine entsprechende Verlinkung aufgedrängt
Fast 70!
Mit rasantem Schritt nähere ich mich dem ersten 70er - einem Gnomenmagier! In einem allseits beliebten und leider auch sehr zeitraubendem Online-Rollenspiel (World of Warcraft) ist dies momentan die höchste Stufe, die erreicht werden kann.
Doch da hört der Spielspaß noch nicht auf. Weitere große Aufgaben warten: bessere Ausrüstung, schnelleres Flugmount … so sind die Nutzer beschäftigt …
Ich gebe ja zu, an meinem Outfit kann ich noch arbeiten …
Flocke vs. Bush
Wie berichtete doch kürzlich das SAT1-Frühstücksfernsehen: Flocke hat weit mehr Treffer bei Google als George W. Bush.
Das ist so nicht richtig. Eine Kurzrecherche ergab vielmehr folgendes Ergebnis:
Flocke: 3,1 Mio. Treffer
George W. Bush: 9,1 Mio. Treffer
Eine händische Überprüfung ob der Richtigkeit würde an dieser Stelle etwas weit führen …





